McLaren Senna

Bei einem Trockengewicht von 1198 kg beschleunigt der 588 kW (800 PS) starke Supersportwagen in 2,8 s auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h. Bereits bei 250 km/h erreicht das Fahrzeug 8000 N Abtrieb. Der Senna ist damit seit dem McLaren F1 das leichteste Fahrzeug des Herstellers. Erreicht wird das unter anderem durch ein Fahrgestell aus mit Kohlenstofffasern verstärktem Kunstharz.

McLaren (650s)

Der McLaren 650S ist ein von McLaren Automotive entworfener und gebauter Sportwagen mit einem 3,8-Liter-V8-Mittelmotor. Das Modell wurde im März 2014 auf dem Genfer Auto-Salon zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert[1] und basiert technisch auf dem McLaren MP4-12C, den McLaren zwischen 2011 und 2014 baute. Die Produktion des 12C wurde im April 2014 zugunsten des 650S eingestellt. Auf dem Genfer Auto-Salon 2015 stellte McLaren den stärkeren, auf dem 650S basierenden McLaren 675LT vor.

Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2017 präsentierte McLaren den Nachfolger 720S.

Ferrari F40

Der Ferrari F40 ist ein Supersportwagen, den der italienische Sportwagenhersteller Ferrari von 1987 bis 1992 baute. Rennsporttechnik wie etwa Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff kam zum Einsatz. Enzo Ferrari persönlich trieb 1986 dieses Projekt zum 40-jährigen Firmenjubiläum an, daher auch die Bezeichnung. Der F40 war als bis dahin schnellster und stärkster Ferrari für den Straßeneinsatz technisch und optisch ein besonderes Modell und der letzte Ferrari, der unter der Regie von Enzo Ferrari entwickelt wurde.

Auch wenn als Leistung offiziell immer 352 kW/478 PS bei 7000/min angegeben wurde, gibt es unterschiedliche Versionen, wie die europäische Version mit/ohne Katalysatoren und die US-Version, die sich im Drehmomentverlauf unterscheiden, auch in der Getriebeübersetzung gibt es Unterschiede. Die wahre Leistung variiert, so wurden zum Beispiel bei einem Testwagen 530 PS am Prüfstand gemessen.

Rennausführungen wurden von Michelotto in Padua entwickelt und von 1989 an gebaut. Diese Fahrzeuge wurden in verschiedenen Rennserien eingesetzt. Über deren Anzahl gibt es widersprüchliche Angaben, laut Ferrari-Homepage wurden vom F40 LM/Competizione „insgesamt rund zehn Exemplare gefertigt“, dort werden als Trockengewicht 1040 kg und als Höchstleistung 515 kW (700 PS) angegeben.

Ferrari 488 (Pista)

Der Ferrari 488 (interne Kennung F142M) ist ein Mittelmotor-Sportwagen des italienischen Herstellers Ferrari. Er ist Nachfolgemodell des Ferrari 458 und wurde Anfang März 2015 auf dem 85. Genfer Auto-Salon erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist nach dem California T der zweite Ferrari-Sportwagen mit aufgeladenem Motor seit dem Produktionsende des F40 im Jahr 1992. Der Serienanlauf war im April 2015. Im Herbst 2015 wurde die Modellreihe um das Cabriolet 488 Spider ergänzt. Der Einstiegspreis liegt beim Coupé bei 215.683 Euro und beim Spider bei 228.368 Euro.

Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2018 präsentierte Ferrari mit dem 488 Pista eine Performance-Variante auf Basis des 488 GTB.

Das Nachfolgemodell Ferrari F8 wurde auf dem Genfer Auto-Salon im März 2019 vorgestellt.

Lamborghini Huracan

Der Lamborghini Huracán ist ein von Automobili Lamborghini hergestellter Sportwagen. Der Nachfolger des Gallardo hatte sein offizielles Debüt auf dem Genfer Auto-Salon 2014. Der Huracán wird im Lamborghini-Werk in Sant’Agata Bolognese hergestellt. Die Lieferungen an die ersten Kunden erfolgten ab dem Frühjahr 2014.

Lamborghini Aventador

Der Lamborghini Aventador ist ein Supersportwagen des Fahrzeugherstellers Lamborghini, der im März 2011 auf dem Genfer Auto-Salon als Nachfolger des Lamborghini Murciélago vorgestellt wurde. Vor Beginn der Auslieferung betrug die Wartezeit ein Jahr.

Da bei dem Brand und dem Untergang der Felicity Ace Anfang 2022 15 Aventador der limitierten LP-780-4-Ultimae-Serie zerstört wurden, nahm Lamborghini nach der offiziellen Einstellung der Baureihe die Produktion nochmals auf. Insgesamt entstanden 11.465 Fahrzeuge des Sportwagens. Das Nachfolgemodell Lamborghini Revuelto wurde im März 2023 vorgestellt.

VW Polo

Der VW Polo ist ein seit Frühjahr 1975 gebauter Kleinwagen des Wolfsburger Automobilherstellers Volkswagen. Das Fahrzeugmodell, dessen Name sich von der Sportart Polo ableitet, war zunächst die Sparversion des etwas besser ausgestatteten Audi 50, dessen Produktion Mitte 1978 eingestellt wurde. Der Polo IV erreichte die Abmessungen des VW Golf II.

Unter den Bezeichnungen Polo Classic bzw. Polo Variant vertrieb Volkswagen einen Seat Cordoba bzw. Seat Cordoba Vario mit geänderter Front- und Heckpartie. Volkswagen Südafrika verkaufte den Seat Ibiza unter dem Namen „VW Polo Playa“.

VW Golf II

Der Volkswagen Golf II (VW-interne Bezeichnung: Typ 19E bzw. 1G1 ab 1989, 19EL für Nutzfahrzeugversion) ist ein Fahrzeugtyp der Marke Volkswagen, der zwischen August 1983 und Dezember 1992 über 6,3 Millionen Mal gebaut wurde. Er löste in der Kompaktklasse den 1974 vorgestellten Golf I ab. Nachfolger des Golf II wurde der ab Herbst 1991 produzierte Golf III.

Der Golf II setzte das technische Konzept des ersten Golf fort, wuchs jedoch bei den Außenabmessungen und der Leistung. Wie der Vorgänger war der Golf II als drei- und fünftürige Schräghecklimousine erhältlich. Die auf dem Golf II basierende Stufenhecklimousine Jetta wurde ab Februar 1984 angeboten. Das noch von der ersten Generation abgeleitete Golf Cabriolet blieb dagegen unverändert bis August 1993 in der Produktion; auf Golf II-Basis wurde kein Cabrio-Ableger entwickelt (allerdings gab es von einigen Herstellern Umbausätze für den Golf II, z. B. von Bieber Cabriolet).

Der Golf II war der erste VW, der auf eine automatische Fertigung mit Industrierobotern ausgelegt wurde. Der Golf II konnte an den großen Verkaufserfolg des Vorgängermodells nahtlos anknüpfen und wurde eines der am häufigsten gefertigten Automobile der 1980er und frühen 1990er Jahre.

BMW M3 (E92)

Der BMW M3 der vierten Generation war in drei Karosserievarianten erhältlich. Vor der Serienproduktion wurde zunächst auf dem Genfer Auto-Salon 2007 ein seriennahes Konzeptfahrzeug auf Basis des E92 als „M3 Concept“ präsentiert. Im Herbst 2007 erschien zunächst das Coupé (E92) (offizielle Messepremiere: IAA 2007), während im Frühjahr 2008 das Cabriolet (E93) (offizielle Messepremiere: Genfer Auto-Salon 2008) sowie die Limousine (E90) (offizielle Messepremiere: Tokyo Motor Show 2007) folgten. Im September 2008 erhielt die M3-Limousine zeitgleich mit dem zivileren E90 eine Modellpflege. Coupé und Cabrio des M3 wurden im Frühjahr 2010 modifiziert.

Ferrari F12 Berlinetta

Der Ferrari F12 ist ein Gran Turismo des italienischen Sportwagenherstellers Ferrari, der ab 2012 als Nachfolgemodell des Ferrari 599 verkauft wurde. Der F12berlinetta war nach Werksangaben bis zur Einführung des LaFerrari der schnellste für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Wagen der Marke. Im Jahr 2017 wurde der F12 durch den 812 ersetzt.